Aktuell
IQTHEATER
Annette Schneider
Bild, Ton
Kontakt
IQTHEATER
IQTHEATER  ideal, queer, cross/gender/roles,
prototyp, stereotyp, , diversityp ... who?



Aktuell: Zwischen_
Zeiler # 12 schneider/strümpel_kreisler
auf der Website von Okto TV



Produktionen:

Unliebe Liebeslieder (2017, Wien: Gugg, Vienna Art Week/Open Studio; 2018, Wien: Zweistern)

Liebeslieder gibt es wie Sand am Meer. Ihre Formen und Verpackungen variieren zwar sehr in Stil, Qualität und kulturellen Details, aber ob Minnesang, Chanson, Arie, Schlager, Popsong ... die eigentlichen Inhalte sind immer die gleichen.
In diesem Konzert geht es um den Treibsand des Genres, um weiße Flecken und schwarze Schafe unter vorwiegend westlichen Chansons und Schlagern. Denn taucht man ein in manch vermeintlich seichtes Liebslied, kann man auf interessante, komische und mitunter auch kriminelle Untiefen stoßen.
Annette Schneider präsentiert in ihrem Konzert eine Auswahl bekannter und weniger bekannter Liebeslieder von Georg Kreisler, Jacques Brel, Dean Martin u. a. m., die vieles sind - nur nicht lieb.
Am Klavier: Charlotte Strümpel





HeldenFreunde (2011, Wien: Gugg)

Sieht man von jüngeren amerikanischen Fernsehserien wie Sex and the City, Desperate Housewifes usw. ab: Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass das Thema Freundschaft jahrhundertelang anhand von Männergeschichten erzählt wurde?
Lieder und Texte u. a. von Georg Kreisler, Berthold Brecht/Kurt Weill, Friedrich Schiller, Martin Suter über klassische Heroen, Saufkumpanen und Freunderln aus Politik und Wirtschaft. Eine queere Perspektive auf Helden als (männliche?) Identifikationssymbole.





The Fall (1998, New York: Mabou Mines)
Work in progress auf Basis von Der Fall (La Chute) von Albert Camus.

Die Gesichter der Frau von Arc (1995, Wien: Aera)
Es gibt mehr als 2.000 literarische Bearbeitungen des Jeanne d'Arc Motivs. Teuflische Ausländerin bei Shakespeare, gehemmtes deutsches Mädchen bei Schiller, freches Gör mit Lolita-Charme bei Anouilh, zielstrebig wie nur je ein Mann bei Shaw ... oder gar tatsächlich ein biologischer Mann wie beim Historiker Rost.  Es existiert kein zeitgenössisches Porträt; überliefert sind nur die Protokolle des Inquisitionsprozesses. Tausendfach durchgekaut und immer noch unbewältigt: Jeanne d'Arc, die Frau ohne Gesicht, die mit ihrem Willen und ihren Taten völlig aus der Rolle fiel.

 

 
 
 
 

 

 

 
 
 

 

 

 
 
 




 

 







Alle Rechte vorbehalten.
AktuellIQTHEATERAnnette Schneider Bild, TonKontakt